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Dagmar Metzger.

Veranstaltungen im Wahlkreis :


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Regionalkonferenz am 6. August 2008 in Roßdorf

Am 6. August 2008 hatte die SPD Darmstadt-Dieburg zu einer Regionalkonferenz nach Roßdorf eingeladen. Knapp 100 SPD Mitglieder waren der Einladung gefolgt, darunter Roßdorfs Bürgermeisterin Christel Sprößler, der Bürgermeister von Groß-Umstadt, Joachim Ruppert, Bernd Hartmann, der ehemalige Bürgermeister von Ober-Ramstadt, Landrat Alfred Jakoubek, der ehemalige Landtagsabgeordnete Bernd Riege sowie die SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende, Dagmar Wucherpfennig. Auf dem Podium saßen die drei Landtagsabgeordneten, Dagmar Metzer, Heike Hofmann und Patrick Koch, um den Anwesenden Rede und Antwort zu stehen. Herbert Dobner, der Vorsitzende der SPD Roßdorf moderierte die Veranstaltung. Ziel der Regionalkonferenz war es, die Frage „Quo vadis, SPD Hessen?“ von der Basis aus zu diskutieren. Zunächst gaben die drei Landtagsabgeordneten ihr Statement ab. Sie beleuchteten aus ihrer Sicht die Geschehnisse nach der Hessenwahl. Fehler der hessischen SPD Spitze wurden eingeräumt. Aber die wesentliche Aussage war, die Fehler lassen sich nicht mehr ungeschehen machen, jetzt gilt es nach vorne zu schauen, zu handeln und die Zukunft bestmöglich zu gestalten. Es folgte eine rege Diskussion. Sehr viele Teilnehmer gingen zum Mikrofon, äußerten sich zustimmend oder ablehnend, stellten kritische, teilweise unbequeme Fragen und erwarteten offene und ehrliche Antworten. Das Interesse war so groß, dass der angesetzte Zeitrahmen nicht ausreichte und die Veranstaltung länger als vorgesehen dauerte. Am Ende der Konferenz fasste Herbert Dobner die angesprochenen Punkte noch einmal zusammen:
  • Auf Landesebene sind Fehler in Folge gemacht worden
  • Eine Neuwahl ist aufgrund der Umfragewerte nicht anzustreben
  • Eine große Koalition ist nicht mehr möglich
  • Das "Gesetz des Handelns" sollte schnellstmöglich aufgegriffen werden - es muss etwas getan werden - jetzt
  • Landesvorstand und Landtagsfraktion sollen die nächsten Schritte intensiv abwägen und bewerten
  • Die "Linken" müssen auf Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit etc überprüft werden
  • Die Abstimmungsergebnisse müssen für die SPD "tragfähig" sein
Als Fazit nahmen die Landtagsabgeordneten mit: Die SPD Basis wünscht „überlegtes Handeln und Abwägen vor dem zweiten Versuch mit Unterstützung der „Linkspartei“ die Regierung in Hessen zu übernehmen. Dagmar Metzger machte aber deutlich, dass es ihre Stimme auch bei einem zweiten Anlauf für eine solche Regierungsbildung nicht gebe. Das Wahlversprechen habe weiterhin Bestand - das habe auch die SPD-Landtagsfraktion akzeptiert. Gleichwohl hält es auch Dagmar Metzger für notwendig, eine ausführliche Diskussion über die Zuverlässigkeit der Linkspartei zu führen. Bilder der Regionalkonferenz
 

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